{"id":10112,"date":"2024-12-16T16:33:02","date_gmt":"2024-12-16T15:33:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.migration-macht-gesellschaft.de\/?p=10112"},"modified":"2024-12-16T16:33:02","modified_gmt":"2024-12-16T15:33:02","slug":"spuren-im-gesicht-migrantische-perspektiven-auf-die-nachkriegszeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.migration-macht-gesellschaft.de\/en\/spuren-im-gesicht-migrantische-perspektiven-auf-die-nachkriegszeit\/","title":{"rendered":"\u201eSpuren im Gesicht \u2013 Migrantische Perspektiven auf die Nachkriegszeit\u201c"},"content":{"rendered":"<h1>\u201eSpuren im Gesicht \u2013 Migrantische Perspektiven auf die Nachkriegszeit\u201c<\/h1>\n<h3>im Rahmen des Programms \u201eStunde Null \u2013 Wie wir wurden, was wir sind\u201c<\/h3>\n<p>Die Veranstaltungsreihe \u201eSpuren im Gesicht \u2013 Migrantische Perspektiven auf die Nachkriegszeit\u201c beleuchtet migrantische Perspektiven und Erinnerungskulturen, die die Wirkung der Migrant*innen auf die Entwicklung M\u00fcnchens und in unserer heutigen Stadtgesellschaft deutlich machen. Die <strong>Fotoausstellung \u201eSpuren im Gesicht\u201c<\/strong> stellt den Rahmen der Veranstaltungsreihe und zeigt nach M\u00fcnchen zugewanderte Frauen aus der T\u00fcrkei mit ihren Lebensgeschichten. <em><strong>G\u00fcn Tank<\/strong><\/em> beleuchtet im Rahmen einer <strong>Lesung<\/strong> mit ihrem Roman <strong>\u201eDie Optimistinnen\u201c<\/strong> die Geschichten vieler Arbeitsmigrantinnen, deren politisches Engagement f\u00fcr viel Umschwung sorgte. Auch in M\u00fcnchen \u2013 bundesweit in den 1970ern die Stadt mit den meisten Arbeitsmigrant*innen \u2013 darf die Rolle der Arbeitsmigrantinnen nicht vergessen werden. Die Filmvorstellung <strong>\u201eMutterland\u201c<\/strong> mit anschlie\u00dfendem Gespr\u00e4ch mit der Regisseurin <em><strong>Miriam Pucittabietet<\/strong><\/em> Einsicht in verschwiegene Familiengeschichten und Lebensumst\u00e4nde von Gastarbeiter*innen aus Italien. Die Lesung \u201eStimmen f\u00fcr eine vergessene Generation\u201c l\u00e4dt dazu ein, aus der Perspektive der T\u00f6chter und S\u00f6hne Lebensgeschichten von Arbeitsmigrant*innen kennenzulernen. Neben einer Autorin, die im Raum M\u00fcnchen aufwuchs, sind Geschichten aus Stuttgart und Berlin zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Mit \u201eSpuren im Gesicht \u2013 Migrantische Perspektiven auf die Nachkriegszeit\u201c m\u00f6chten wir einen Fokus auf migrantische Perspektiven und Erinnerungskulturen setzen, die oft in der Erz\u00e4hlung der deutschen Geschichte vergessen werden. Auch die Stadt M\u00fcnchen wurde durch Migrant*innen auf ma\u00dfgebliche Weise mitgepr\u00e4gt. Als M\u00fcnchner Verein, der sich im Sinne einer inklusive(re)n Stadtgesellschaft einsetzt, m\u00f6chten wir einen Raum schaffen, um sich mit der eigenen und anderen Geschichten auseinanderzusetzen und um zu verstehen, wie unser heutiges M\u00fcnchen zustande gekommen ist. Einen Schwerpunkt setzen wir dabei auf die Frauen, die in der Nachkriegszeit nach M\u00fcnchen und Deutschland gekommen sind, und die Besonderheiten ihrer Geschichten.<\/p>\n<p>Den Rahmen daf\u00fcr bietet die Fotoausstellung \u201eSpuren im Gesicht\u201c des <em><strong>Frauenprojekts der Initiativgruppe<\/strong> <\/em>M\u00fcnchen, die Portr\u00e4ts zugewanderter Frauen aus der T\u00fcrkei mit ihren Lebensgeschichten zeigt. Den Auftakt in die Veranstaltungsreihe bietet die Vernissage am 9. Januar, bei der auch manche der fotografierten\/beteiligten Frauen anwesend sein werden. Nach einer Begr\u00fc\u00dfung und Er\u00f6ffnung erz\u00e4hlen einige der Frauen aus ihren Lebensgeschichten und Erfahrungen in dem Deutschland der 70er und 80er. Das Gespr\u00e4ch wird moderiert von <em><strong>\u00d6zlem Sar\u0131kaya<\/strong><\/em> (Journalistin).<\/p>\n<p>Einen tieferen Einblick bietet die Lesung \u201eDie Optimistinnen\u201c mit <em><strong>G\u00fcn Tank<\/strong><\/em> am 23. Januar. Mit ihrem Deb\u00fct \u00bbDie Optimistinnen\u00ab feiert G\u00fcn Tank die vielen Frauen, die dieses Land mit aufbauten und ver\u00e4nderten, und die sich doch in der deutschen Geschichte kaum wiederfinden. Moderiert wird der Abend von Tunay \u00d6nder.<\/p>\n<p>Die Filmvorstellung \u201eMutterland\u201c am 28. Januar richtet den Blick auf Gastarbeiter*innen aus Italien. <em><strong>Miriam Pucitta<\/strong><\/em>, die seit Jahrzehnten in Deutschland lebt, geht gemeinsam mit ihrer Tochter Giulia der Geschichte ihrer Mutter nach, die als Arbeitsmigrantin in der Schweiz der 1950er bis 1970er Jahre lebte. Der Film, sowie das anschlie\u00dfende Gespr\u00e4ch mit der Protagonistin und Regisseurin, moderiert durch <em><strong>Aylin Romey<\/strong><\/em> (REGSAM), erinnert an eine Generation italienischer Gastarbeiterinnen, die in der Geschichte europ\u00e4ischer Migration eine wichtige, aber wenig beachtete Position einnimmt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Filmreihe \u201eAus der Fremde in die Fremde\u201c statt.<\/p>\n<p>Eine zweite Lesung am 30. Januar schlie\u00dft den Rahmen der Veranstaltungsreihe. \u201eStimmen f\u00fcr eine vergessene Generation\u201c l\u00e4dt die G\u00e4ste dazu ein, verschiedene Stimmen aus dem Literaturkollektiv \u201eDaughters and Sons of Gastarbeiters\u201c zu h\u00f6ren. <em><strong>Abdulvahap \u00c7ilh\u00fcseyin<\/strong><\/em> und <em><strong>Snje\u017eana Petrovi\u0107<\/strong><\/em> erz\u00e4hlen, begleitet von <em><strong>\u00c7i\u00e7ek Bacik<\/strong><\/em> als Gr\u00fcnderin des Kollektivs, die Geschichten ihrer Eltern als Gastarbeiter*innen. Die erz\u00e4hlten Geschichten sollen einen Beitrag zur Erinnerungskultur in Deutschland leisten und damit das Selbstverst\u00e4ndnis der Einwanderer in der deutschen Gesellschaft festigen.<\/p>\n<p>Mit unserem Beitrag zum Programm m\u00f6chten wir den Blick der M\u00fcnchner Stadtgesellschaft auf vergessene Stimmen und Geschichten richten, um die Nachkriegszeit als eine gemeinsame Vergangenheit neu zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Veranstaltungszeitraum: <em><strong>07. Januar bis 31. Januar 2025<\/strong><\/em><br \/>\nVeranstaltungsort: EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, 80336 M\u00fcnchen (Ausstellung: Foyer, Rahmenprogramm: Saal)<\/p>\n<p><em><strong>Rahmenprogramm:<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>09.01. &#8211; <\/strong><strong>Vernissage <\/strong><em>&#8211; Gespr\u00e4ch mit den Frauen der Ausstellung, Moderation: \u00d6zlem Sar\u0131kaya<\/em><\/p>\n<p><strong>23.01.<\/strong> &#8211; <strong>Lesung \u201eDie Optimistinnen\u201c &#8211; <\/strong><em>Lesung mit G\u00fcn Tank und Azize Tank, Moderation: Tunay \u00d6nder<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong>28.01.<\/strong> &#8211; <strong>Filmvorstellung &amp; Gespr\u00e4ch \u201eMutterland\u201c <\/strong><em>&#8211; Gespr\u00e4ch mit der Regisseurin Miriam Pucitta, Moderation: Aylin Romey (REGSAM)<\/em><\/p>\n<p><strong>30.01. &#8211; Lesung \u201eStimmen f\u00fcr eine vergessene Generation\u201c <\/strong><em>&#8211; Gespr\u00e4ch mit Abdulvahap \u00c7ilh\u00fcseyin (Stuttgart) und Ornella Cosenza (M\u00fcnchen), Moderation: \u00c7i\u00e7ek Bacik (Berlin)<\/em><\/p>\n<p><strong>Veranstalter:<\/strong> Migration macht Gesellschaft e.V.<\/p>\n<p><strong>Kooperationspartner:<\/strong> IG-Frauenprojekt \/ Initiativgruppe e.V. \/ Eine Welt Haus e.V. \/ Filmreihe &#8220;Aus der Fremde in die Fremde!?&#8221; \/ Literaturkollektiv \u201eDaughters and Sons of Gastarbeiters\u201c<\/p>\n<p><strong>Unterst\u00fctzer:<\/strong> Kulturreferat der Landeshauptstadt M\u00fcnchen \/ Sozireferat der Landeshauptstadt M\u00fcnchen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eSpuren im Gesicht \u2013 Migrantische Perspektiven auf die Nachkriegszeit\u201c im Rahmen des Programms \u201eStunde Null \u2013 Wie wir wurden, was wir sind\u201c Die Veranstaltungsreihe \u201eSpuren im Gesicht \u2013 Migrantische Perspektiven auf die Nachkriegszeit\u201c beleuchtet migrantische Perspektiven und Erinnerungskulturen, die die Wirkung der Migrant*innen auf die Entwicklung M\u00fcnchens und in unserer heutigen Stadtgesellschaft deutlich machen. 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