{"id":11424,"date":"2025-10-05T08:03:55","date_gmt":"2025-10-05T06:03:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.migration-macht-gesellschaft.de\/moellner-rede-im-exil-am-15-november-2025\/"},"modified":"2025-11-18T14:06:38","modified_gmt":"2025-11-18T13:06:38","slug":"moellner-rede-im-exil-am-15-november-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.migration-macht-gesellschaft.de\/es\/moellner-rede-im-exil-am-15-november-2025\/","title":{"rendered":"M\u00f6llner Rede im Exil am 15. November 2025"},"content":{"rendered":"<h1>M\u00f6llner Rede im Exil &#8211; Dieses Jahr in M\u00fcnchen &#8211; 15. November 2025<\/h1>\n<div data-olk-copy-source=\"MessageBody\">Am 23.11.1992 wurden in M\u00f6lln zwei rassistische Brandanschl\u00e4ge ver\u00fcbt, bei denen Ay\u015fe Y\u0131lmaz, Yeliz Arslan und Bahide\u00a0Arslan ermordet wurden. In Gedenken an sie findet j\u00e4hrlich die M\u00f6llner Rede im Exil statt. Seit 2013 ist die Rede nicht mehr Teil des offiziellen Gedenkens der Stadt M\u00f6lln und wird an unterschiedlichen Orten im Exil gehalten. Die von Ibrahim Arslan initiierte Veranstaltung r\u00fcckt die Perspektiven der Betroffenen und Angeh\u00f6rigen in den Mittelpunkt und schafft einen lebendigen Ort der Erinnerung. Die M\u00f6llner Rede ist auch Ausdruck einer selbstbestimmten und solidarischen Gedenkpraxis, die dazu anregt, die dominante Erinnerungskultur in Deutschland zu reflektieren und vielf\u00e4ltige Verbindungen herzustellen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>An dem Abend sprechen neben den Familien Arslan und Y\u0131lmaz auch Angeh\u00f6rige und Betroffene des rassistischen Attentats am M\u00fcnchner Olympia-Einkaufszentrum sowie Familienangeh\u00f6rige von Semra Ertan, die sich 1982 aus Protest gegen Rassismus \u00f6ffentlich selbst verbrannte. Die diesj\u00e4hrige Keynote halten Alena Isabelle Jabarine und Deborah Feldman. Musikalisch begleitet wird die M\u00f6llner Rede im Exil von der Musikerin Berivan Kaya, Asmir \u0160abi\u0107 und Nadina Memagi\u0107. Als Teil des B\u00fchnenbildes wird eine Installation der K\u00fcnstlerin Rajya Karumanchi-D\u00f6rsam zu sehen sein, die an alle Todesopfer rechter, rassistischer Gewalt seit Gr\u00fcndung der Bundesrepublik erinnert.<\/div>\n<div>\n<p>Bei der Veranstaltung wird es eine Simultan\u00fcbersetzung ins T\u00fcrkische geben.<\/p>\n<p>Organisiert von den Familien Arslan und Y\u0131lmaz und dem \u00bbB\u00fcndnis im Gedenken an den rassistischen Brandanschlag in M\u00f6lln 1992\u00ab. Das B\u00fcndnis besteht aus Mitgliedern und Freund*innen der Familie Arslan und verbundenen Personen aus antirassistischen Zusammenh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Mit Unterst\u00fctzung von L\u00fcckenlos e.V., Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) und Amnesty International e.V.<\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Wo:<\/strong> M\u00fcnchner Volkstheater, Tumblingerstrasse 29, 80337 M\u00fcnchen<\/p>\n<p><strong>Wann:<\/strong> 15.11.2025 um 18.30 Uhr<\/p>\n<p><strong>Kartenbestellung:<\/strong> https:\/\/www.muenchner-volkstheater.de\/programm\/extra\/moellner-rede-im-exil<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6llner Rede im Exil &#8211; Dieses Jahr in M\u00fcnchen &#8211; 15. November 2025 Am 23.11.1992 wurden in M\u00f6lln zwei rassistische Brandanschl\u00e4ge ver\u00fcbt, bei denen Ay\u015fe Y\u0131lmaz, Yeliz Arslan und Bahide\u00a0Arslan ermordet wurden. 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