{"id":3712,"date":"2023-03-29T09:00:29","date_gmt":"2023-03-29T07:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.migration-macht-gesellschaft.de\/?p=3712"},"modified":"2023-03-29T14:52:53","modified_gmt":"2023-03-29T12:52:53","slug":"den-schmerz-der-anderen-begreifen-holocaust-weltgedaechtnis-und-nakba-plaedoyer-fuer-ein-inklusives-erinnern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.migration-macht-gesellschaft.de\/tr\/den-schmerz-der-anderen-begreifen-holocaust-weltgedaechtnis-und-nakba-plaedoyer-fuer-ein-inklusives-erinnern\/","title":{"rendered":"Den Schmerz der Anderen begreifen. Holocaust, Weltged\u00e4chtnis und Nakba: Pl\u00e4doyer f\u00fcr ein inklusives Erinnern"},"content":{"rendered":"<h1>Welche Opfer haben eine Stimme? Was steuert unsere Empathie? Kann es ein Erinnern geben, das an Gerechtigkeit, menschlicher Gleichheit und Solidarit\u00e4t orientiert ist?<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Charlotte Wiedemann sucht in einem weiten geografischen und zeitgeschichtlichen Bogen nach Antworten auf diese Fragen. In ihrem j\u00fcngsten Buch beschreibt sie diese Suche als einen Dialog zwischen zwei Anliegen, die ihren eigenen Lebensweg pr\u00e4gten: Als Deutsche die Verantwortung f\u00fcr die NS-Verbrechen im Zentrum unseres Bewusstseins halten. Und zugleich einen verengten eurozentrischen Blick auf Geschichte \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was bedeutet dieses Pl\u00e4doyer f\u00fcr die Nakba, die Vertreibung eines Gro\u00dfteils der pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung 1948, im Zuge der Staatsgr\u00fcndung Israels? Anstatt dieses Leid empathielos als historischen Kollateralschaden zu betrachten, sollte sich die deutsche Erinnerungskultur f\u00fcr pal\u00e4stinensische Sichtweisen \u00f6ffnen. \u201eStaatsgr\u00fcndung und Nakba lassen sich nicht von der Geschichte des europ\u00e4ischen Antisemitismus trennen, beides ist damit auch Teil unserer gemeinsamen Geschichte\u201c, sagt die Autorin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In ihrem Vortrag in M\u00fcnchen wird Charlotte Wiedemann \u00fcber die verflochtenen, doch so unterschiedlichen Traumata beider Seiten sprechen, \u00fcber die Bedeutung des Jahres 1948 f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis aktueller Geschehnisse in Israel-Pal\u00e4stina und \u00fcber ihre j\u00fcngsten Recherchen dazu in Tel Aviv, Nazareth und Jerusalem.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Charlotte Wiedemann<\/strong>, Publizistin und Auslandsreporterin, berichtete aus Asien und Afrika und ver\u00f6ffentlichte zahlreiche B\u00fccher. Zuletzt: \u201eDen Schmerz der Anderen begreifen. Holocaust und Weltged\u00e4chtnis\u201c (Propyl\u00e4en 2022). Gepr\u00e4gt vom Schweigen in der eigenen Familie verfolgt sie deutsche Debatten \u00fcber die NS-Verbrechen seit Jahrzehnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mittwoch, 29.03.23\u00a0&#8211;\u00a019 Uhr<\/p>\n<p>Gasteig &#8211; HP8-Saal X,\u00a0Hans-Preisinger-Str. 8, M\u00fcnchen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Veranstalter: Pal\u00e4stina Forum,\u00a0Dritte Welt Zentrum<\/p>\n<p>In Kooperation:\u00a0Migration macht Gesellschaft, Rechtshilfe M\u00fcnchen,\u00a0J\u00fcdisch-Pal\u00e4stinensische Dialoggruppe<\/p>\n<p>Mit freundlicher Unterst\u00fctzung: Petra Kelly Stiftung, Medico International<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>ViSdP: Fuad Hamdan, <a href=\"mailto:fuhamdan@hotmail.com\">fuhamdan@hotmail.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welche Opfer haben eine Stimme? Was steuert unsere Empathie? 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