Grafitti Day zum Anlass der internationalen Wochen gegen Rassismus

Kunstworkshop – Gestalte ein rassismuskritisches Grafitti

Wann: 16. März 2024,  13:00 bis 16:00 Uhr

Wo: Bahnwärter Thiel, Tumblingerstraße 45, 80337 München

Wer: Personen ab 16 Jahren mit- und ohne internationaler Familiengeschichte, Teilnehmer*innenzahl begrenzt

 

Lerne mit uns, wie du ein Grafitti gestaltest! Zum Anlass der internationalen Wochen gegen Rassimus gibt es einen Kunstworkshop – Konzeption und taggen an einem Tag! Mit einem rassismuskritischen Grafitti wollen wir ein Zeichen setzen! Der Grafitti-Workshop bietet die perfekte Gelegenheit, um dein Können unter Anleitung erfahrener Künstler zu verfeinern und neue Techniken zu erlernen. Egal, ob Profi oder Anfänger*in – deine Fähigkeiten werden gebraucht. Auf dem Gelände des Künsterkollektivs Bahnwärter Thiel, lernst du die Grundlagen der Graffiti-Kunst in einem inspirierenden und unterstützenden Umfeld kennen. Melde dich jetzt für den Workshop kostenlos an!

 

Workshop-Referent:

  • Inan Ercik (HipHop Kollektiv 5elements)

 

Kontaktperson:

Silas Meyer

s.meyer@migration-macht-gesellschaft.de
tel.: +49 (0) 17684940060

 

Anmeldung unter https://forms.gle/cSpZQsDxfBfW2qbY8

Menschenrechte und Dokumentation mit Zeichenstift und Kamera

Im Gespräch: Vincent Haiges, Fotograf und Adrian Pourviseh, Buchautor der Graphic Novel „das Schimmern der See“. Bühnenprogramm im Rahmen der Vernissage von Vincent Haiges´ Fotoausstellung „they take the sleep out of our eyes”

04. März 2024

18:00 Uhr: Führung mit dem Fotografen – Anmeldung unter info@migration-macht-gesellschaft.de erwünscht

19.00 Uhr: Eröffnungsabend Vincent Haiges im Dialog mit Adrian Pourviseh – Moderation Aylin Romey

 

Im Gespräch: Vincent Haiges, Fotograf und Adrian Pourviseh, Buchautor der Graphic Novel „Das Schimmern der See– Als Seenotretter auf dem Mittelmeer“.
Beide setzen sich mit dem Thema Migration auseinander. Während Adrian Pourviseh zeichnet, fotografiert Vincent Haiges. Sie setzen sich im Gespräch über die unterschiedlichen Arbeitsweisen der Dokumentation über Migration auseinander.

Vincent Haiges ist als freiberuflicher Fotograf für verschiedenste internationale Medien tätig. Zudem arbeitet er für internationale Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen und die Vereinten Nationen. Sein Fokusthema sind Krisengebiete und die globalen Erfahrungen von Menschen auf der Flucht.

Ab 2019 ging Adrian Pourviseh als Übersetzer und Fotograf auf die Sea-Watch 3 und half als Freiwilliger auf der Insel Lesbos. In seinem Graphic Novel Debüt „Das Schimmern der See“ erzählt Pourviseh von den Erlebnissen auf einer Seenotrettungsmission im Sommer 2021.

Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Raum: Großer Saal E01
Veranstaltende*r: Migration macht Gesellschaft e.V. in Kooperation mit Nord Süd Forum e.V., Münchner Flüchtlingsrat e.V., Migrationsdienst der Initiativgruppe e.V.

Eintritt: frei

Kontakt: info@migration-macht-gesellschaft.de

„ELDORADO“ – Film + Gespräch aus der Filmreihe “Aus der Fremde in die Fremde?!”

„ELDORADO“ – Film + Gespräch aus der Filmreihe “Aus der Fremde in die Fremde?!”

Filmvorführung und Gespräch – Eintritt frei

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus der Stadt München

Trailer zum Film: https://youtu.be/wwfMCvY33pY?si=zsAKIOPafAM-j5b8

 

Im Anschluss Gespräch mit:

Arif Abdullah Haidary: Arif Haidary kam 2015 als unbegleiteter Minderjähriger nach Deutschland. Er ist Flüchtlingsrechtsaktivist, Mitarbeiter beim Bayerischen Flüchtlingsrat und stellvertretender Vorsitzender des Münchner Migrationsbeirats.

Moderation:  Anna von Bredow (REGSAM)

 

„Das Einzige, was uns am Ende bleibt, sind Erinnerungen, die auf Liebe basieren.“

Es ist eine solche Erinnerung, die den preisgekrönten Regisseur Markus Imhoof sein Leben lang begleitet hat: Es ist Winter, die Schweiz ist das neutrale Land inmitten des Zweiten Weltkriegs und Markus Imhoofs Mutter wählt am Güterbahnhof ein italienisches Flüchtlingskind aus, um es aufzupäppeln. Das Mädchen heißt Giovanna – und verändert den Blick, mit dem der kleine Markus die Welt sieht.

70 Jahre später kommen wieder Fremde nach Europa. Markus Imhoof hat Giovanna nie vergessen, hat ihre Spuren verfolgt und in ihrem Land gelebt. Nun geht er an Bord eines Schiffes der italienischen Marine, es ist die Operation „Mare Nostrum“, in deren Verlauf mehr als 100.000 Menschen aus dem Mittelmeer gezogen werden. Mit den Augen des Kindes, das er damals war, spürt er den Fragen nach, die ihn seit jeher umtreiben.

„Markus Imhoof erzählt nach seinem herausragenden und u.a. mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichneten Kinoerfolg MORE THAN HONEY erneut eine sehr persönliche Geschichte, um ein globales Phänomen erfahrbar zu machen. Seine Fragen nach Menschlichkeit und gesellschaftlicher Verantwortung in der heutigen Welt führen ihn zurück zu den Erlebnissen seiner Kindheit und seiner ersten Liebe.“

Trailer zum Film: https://youtu.be/wwfMCvY33pY?si=zsAKIOPafAM-j5b8

 

Pressestimmen

„Hinter den Dokumentarbildern von ELDORADO verblassen die Versuche, das Thema fiktional zu bearbeiten. Die Wirklichkeit schlägt jede Fantasie.“

– Barbara Möller, Die Welt

„Markus Imhoof gelingt mit ELDORADO ein tiefgehender, vielschichtiger Dokumentarfilm über Europas Geflüchtete. […] Noch ein Dokumentarfilm über Flüchtlinge? Nach Seefeuer – Fuocoammare, dem Berlinale-Gewinner 2016, und Ai Weiweis Human Flow? Imhoofs Film gelingt, was die beiden anderen Dokus vermissen lassen. ELDORADO weitet die Perspektive ins Historische und erzählt parallel von Giovanna, dem italienischen Kriegskind, das Imhoofs Eltern aufnahmen. Die Nahaufnahme bis ins Privat-Biografische hinein imprägniert ELDORADO gegen die populistisch entpersonalisierende und katastrophische Rede von der Flüchtlingswelle.“

– Christiane Peitz, Der Tagesspiegel

„Sosehr sich solche mythischen Bilder für die Spaltung der Welt aufdrängen, sie kippen doch unweigerlich immer wieder ins Konkrete, und in dem Maß, in dem diese Spannung sich in die Filme einschreibt, wird das Kino zum Medium der Erkenntnis.“

– Bert Rebhandl, FAZ

„Seine enorm vielschichtigen Aspekte und Facetten, die Markus Imhoof immer wieder mit der eigenen Biographie verknüpft, machen ELDORADO zu einem außergewöhnlichen Werk über Flucht und ihre Ursachen, das den Blick für Zusammenhänge weitet. […] Universell und zutiefst human.“

– Joachim Kurz, kino-zeit

„Ankommen, hoffen und verzweifeln: Die ergreifende Flüchtlingsdokumentation ELDORADO beeindruckte im Wettbewerb.“

– Felix Müller, Berliner Morgenpost

„Es ist ein perverser Kreislauf, der dort auf den Rücken der Ärmsten ausgetragen wird. […] Markus Imhoof ist ein überzeugender und berührender Dokumentarfilm gelungen.“

– Patrick Wellinski, rbb24

„Es ist erstaunlich, aber bewundernswert, wie sanft Imhoof bis in die letzten Minuten seines Films bleibt, bewundernswert, weil es die Überzeugungskraft seines Films nur noch steigert. Bis zum Schluss verzichtet er aufs Appellative, setzt auf die Fähigkeit seiner Zuschauer zum Selberdenken und streut immer wieder die schöne und traurige Geschichte seiner italienischen Flüchtlingsschwester ein. […] Dieser Film sollte im Bundestag gezeigt werden. Mit Anwesenheitspflicht für die Abgeordneten.“

– Thierry Chervel, perlentaucher

„Es sind immer wieder Bilder, die sich schmerzlich in unsere Augen einbrennen.”

– Susanne Ostwald, Neue Zürcher Zeitung

„Dieser Berlinale-Film ist ein Appell. Er berührt, bewegt und beschämt.“

– BR Rundschau

„Der leise, aber knallharte Dokumentarfilm ELDORADO ist eins der bewegendsten Zeugnisse, die bisher zur Flüchtlingskrise gemacht wurden. Indem Imhoof das Persönliche mit dem Observatorischen vermischt, gelingt ihm ein eindrucksvoller Film, der die Wahrheit zeigt.“

– Fionnuala Halligan, ScreenDaily

 

Wo: Eine Welt Haus, Saal, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

Wann: 19.03.2024 um 19.00 Uhr

Wir freuen uns über Eure Anmeldung: info@migration-macht-gesellschaft.de

Veranstalter: Migration macht Gesellschaft e.V. / REGSAM / JIZ München / KJR München-Stadt München / InitiativGrupppe e.V. Migrationsberatung

 

„they take the sleep out of our eyes” – Dokumentarfotos von Vincent Haiges

Ausstellung – „they take the sleep out of our eyes” – Dokumentarfotos von Vincent Haiges

01.03. – 31.03.2024

Vincent Haiges

Vincent Haiges ist als freiberuflicher Fotograf für verschiedenste internationale Medien, unter anderem Die Zeit, Neue Züricher Zeitung, The Guardian, Al Jazeera und Volkskrant tätig. Zudem arbeitet er auch für internationale Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen und den Vereinten Nationen. Der 34-jährige Fotograf hat in London und Wien Konfliktforschung und Politikwissenschaften studiert. Sein Fokusthema sind Krisengebiete und die globalen Erfahrungen von Menschen auf der Flucht.

Sein Lebensmittelpunkt in Deutschland ist Berlin.

 

Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Raum: Foyer – EG
Veranstaltende*r: Migration macht Gesellschaft e.V. in Kooperation mit Nord Süd Forum e.V., Münchner Flüchtlingsrat e.V., Migrationsdienst der Initiativgruppe e.V. , in Kooperation mit Eine Welt Haus

Eintritt: frei

Kontakt: info@migration-macht-gesellschaft.de

 

DIGI CAFÉ – Offener Treff zum Anlass des SID2024

Am 06. Februar ist wieder Digi Café!
Das Auftakttreffen von Migration.macht.digitale.Medien im neuen Jahr

Wann: 06. Februar 2024,  19:00 bis 21:00 Uhr

Wo: Eine Welt Haus Raum 109 Schwanthalerstr. 80, 80336 München

Wer: Personen ab 16 Jahren mit- und ohne internationaler Familiengeschichte, Teilnehmer*innenzahl begrenzt

Du möchtest dich mit digitalen Medien auseinandersetzen und zwar zu aktuellen Themen wie Migration und gleichberechtigter Teilhabe? 🤝
Dann schau vorbei bei unseren regelmäßigen Treffen. Wir besprechen bevorstehende gemeinsame Aktivitäten und tauschen uns aus.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Du kannst einfach spontan vorbeikommen!

Am 06. Februar ist auch SID – der Safer Internet Day! Der Aktionstag der Europäischen Union möchte auf vielfältige Weise mehr Sicherheit im Internet erreichen.

Wir werden darüber in den Austausch gehen, welche Gefahren uns alltäglich bei der Nutzung des Internets begegnen. Hate Speech, Falschinformationen, aber auch Datenkriminalität, Pornografie und Mobbing. Wir sammeln Erfahrungswerte und Lösungsansätze.
Wann fühlst du dich unsicher im Internet?

 

Kontaktperson:

Silas Meyer

s.meyer@migration-macht-gesellschaft.de
tel.: +49 (0) 17684940060

 

200 Jahre zu Unrecht in Haft: Der Skandal und das Unrecht der Abschiebehaft!

200 Jahre zu Unrecht in Haft: Der Skandal und das Unrecht der Abschiebehaft!

am Mittwoch, 24. Januar 2024 um 19 Uhr, Eintritt frei

Die Bundesregierung plant mit dem „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Rückführung“ erneut schwerwiegende Eingriffe in die Rechte von Geflüchteten. Auch die Abschiebehaft soll massiv ausgeweitet werden nach der Formel: Mehr Haft + mehr Durchsuchungen = mehr Abschiebungen. Dabei sind schon jetzt mehr als 50% der Gerichtsbeschlüsse zur Abschiebehaft rechtswidrig!

 

Referent: Michael Sack, bis 2022 als Rechtsanwalt im Migrationsrecht tätig.

Ort: Eine-Welt-Haus, Schwanthalerstraße 80, München

Das  Eine-Welt-Haus ist erreichbar über  U4,U5 (Theresienwiese) oder Tram 18, 19, 29 (Hermann-Lingg-Straße)

 

Veranstalter: vdj – Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen, Migration macht Gesellschaft e.V. und Rechtshilfe München

Videoscreening der Interviewreihe „Engagiert in der Migrationsgesellschaft“

Am 30.11.2023 zeigen wir alle 14 Kurzfilme in PIXEL2!

Die Interviews werden aktuell immer montags und donnerstags auf unserem YouTube Kanal veröffentlicht. Am Do. 30.11.23 werden die letzten drei Interviews erstmals zu sehen sein.

Hier geht’s zu den Videos: https://www.youtube.com/watch?v=5H1W2V2My88&list=PLgfnNYPm0AEyzPIn2G4J5T9MnUuNItSvs

In der Interview-Reihe “Engagiert in der Migrationsgesellschaft” stellen die Teilnehmenden unseres Medienprojekts Menschen mit- und ohne Migrationsbiografien vor,

die sich auf vielfältige Weise in München engagieren. Die ersten sechs Episoden sind nun Online!

Die Videoreihe ist Ergebnis zahlreicher Austauschrunden, Redaktionstreffen, Interviewterminen und Schnittworkshops über die Dauer von mehr als fünf Monaten.

Wir haben mit 14 Menschen der Münchner Stadtgesellschaft gesprochen.

Alle setzen sich auf ganz unterschiedliche Weise für ein gutes Miteinander ein.

Unter den Protagonist:innen sind Musiker, Aktivistinnen, Politiker, Comedians, Kulturschaffende, Autorinnen und viele mehr.

 

Am 30. November um 19 Uhr möchten wir nun bei einem gemeinsamen Videoscreening den Prozess Revue passieren lassen.

Es gibt Wortbeiträge der Beteiligten und bei Buffet und Kaltgetränk tauschen wir uns über unsere Erfahrungen aus.

30.11.2023

 

Einlass: 18.45Uhr

Beginn: 19:00Uhr

Ende: 21:00 Uhr

 

PIXEL2

Im Rosental 16

80331 München

 

Bitte gib über den folgenden Link Bescheid, ob du teilnehmen kannst und, ob du in Begleitung kommst: https://forms.gle/9TAGbDF9hymXY8h28

Die Kurzfilme sind entstanden im Rahmen des Projekts Migration.macht.digitale.Medien. Projektbegleitung: Silas Meyer und Zohra Azar.

Förderung: Bundesprogramm Gesellschaftlicher Zusammenhalt des BMI.

Wir freuen uns sehr über die Teilnahme und über das Teilen der Informationen!

Momente aus Burkina Faso – Ausstellung

Momente aus Burkina Faso – Ausstellung

Freitag, 12. Jan. 2024 um 19 Uhr

Das Land Burkina Faso fasziniert den Münchner FotografenWalter Korn seit über 15 Jahren. Sein fotografisches Themasind neben der Dokumentation der Bilderprojekte von NALAe.V. insbesondere die Menschen des Landes.

Der Vereinsetzt sich für nachhaltige Aufklärung im Kampf gegenweibliche Genitalverstümmelung ein.

Ausstellungseröffnung:

Mit Trommelworkshop von Ifeanyi Christian Okolo
Rede Frau Dr. Tahir (Frauenärtzin und FGM-Expertin)
Mit Informationen zu NALA e.V.

Ausstellungsdauer: 13. Jan. 2024 – 30. Jan. 2024

Ort: Eine Welt Haus – Schwanthalerstraße 80, 80336 München

 

Veranstalter: Donna Mobile – AKA – Aktiv für interkulturellen Austausch e.V.

in Kooperation mit: Migration macht Gesellschaft e.V. und Eine Welt Haus e.V.

Mit freundlichen Unterstützung der Kultureferat des Landeshauptstadt München

„queerrefugeekunst“ – Ausstellung vom 08.11. bis 18.11.2023

„queerrefugeekunst“

Ausstellung vom 08.11. bis 18.11.2023

queerrefugeekunst bietet Ausstellungen, Tanz, Performance, Poesie, Gesprächsrunden & LiveMusik von queeren geflüchteten Künstler*innen in München.
Ein Bündnis Münchner Vereine arbeitet daran, die Münchner Stadtgesellschaft bunter, offener und inklusiver zu gestalten, um Teilhabe für alle zu ermöglichen. Unter anderem queere Geflüchtete sind eine besonders vulnerable Gruppe, deren Situation oder besondere Bedarfe Aufmerksamkeit benötigen. Sichtbarkeit ist der erste Schritt, um Vorurteile abzubauen und Repräsentation und Inklusion zu schaffen. Deshalb wollen wir, als Bündnis von Vereinen, die mit marginalisierten Menschen arbeiten, einen Raum schaffen, um über das Thema ‚queer und geflüchtet sein‘ zu sprechen. Vom 08.11. bis 18.11. 2023 laden wir herzlich dazu ein, diesem Thema in den Räumen des Lesbisch-Queeren Zentrums München entgegenzutreten und neue Perspektiven kennenzulernen – oder auch neue Lieblingskünstler*innen. Mit einem vielseitigen Programm und durch diverse Kunstformen können Besucher*innen auf kreative und inspirierende Art queerrefugeekunst begegnen. Die Ausstellung wird kuratiert von Iris Špringer und gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.
Mit unserer Arbeit, und der Ausstellung im Besonderen erhoffen wir uns längerfristig neue Perspektiven und Sichtbarkeit für marginalisierte Personen zu fördern. Mit queerrefugeekunst hat die Münchner Stadtgesellschaft eine Möglichkeit, daran mitzuwirken.

Programm:

8.11.2023 / 19 Uhr: Ausstellungseröffnung/Vernissage

„Die Körper, die sprechen“ -Ein Projekt vom
Künstler*innen-Kollektiv Avazî Xor (Avaze Khor) aus Kurdistan.
In dieser Ausstellung präsentieren zwei queere Mitglieder der Gruppe ihre Werke. „Bahoz“, der derzeit im Iran lebt, und „Sara“, die seit zwei Jahren als Geflüchtete in Deutschland lebt. Ein herzlicher und besonderer Dank geht auch an „Fausta“ und „Rafa“, die mit ihrer wunderschönen Kunst als Models an unserem Projekt teilgenommen haben.
Das Projekt „Die Körper, die sprechen“ hat 2016 angefangen.
Wir haben im „Mittleren Osten“ und speziell in „Kurdistan“, wo wir gelebt haben, die Leiden von Frauen und LGBTIQA+ mit ganzem Herzen gespürt. Die Leiden und Probleme dieser beiden Gruppen sind enorm. Wir konnten sie bis jetzt noch nicht alle darstellen aber wir haben begonnen und machen weiter.
Der erste Schritt war, das Tabu „Körper“ zu brechen: das Tabu bezogen auf weibliche Körper und weiblich gelesene Körper.
Direkte sexistische Unterdrückung hat eine lange Geschichte. Frauenkörper sind seit Jahren dem patriarchalen Kapitalismus, den religiös-repressiven Systemen und sogar systematischer sexualisierter Säuberung ausgesetzt. Deshalb haben uns diese Themen motiviert, diese Phänomene mit Kunst darzustellen.
Es ist uns sehr wichtig, dieses Projekt zu zeigen,
weil es ein nicht nur Spiegelbild von menschlichem Schmerz und Leiden ist, sondern auch ein Symbol menschlichen Widerstands.
Es ist uns sehr wichtig, nicht aufzugeben widerständig zu sein
und bis zur Befreiung gegen ein frauenfeindliches, queer-feindliches und unmenschliches Regime zu kämpfen.
Es ist eine kollektive Befreiung, die an das Leben aller einzelner Frauen und der ganzen queeren Community gebunden ist!
Widerstand bedeutet Leben!!

8.11.2023 / 19.30 Uhr: Tanzperformance „Fênix“ Rafaela Marcos / Fafunga

Die Tanzperformance ist eine autobiografische Geschichte über den Schmerz, die Traumas, die Gewalt – aber auch eine Geschichte über die Liebe und die Freude…
” Es kommt nicht darauf an, was man aus uns gemacht hat, sondern darauf, was wir aus dem machen, was man aus uns gemacht hat” Jean-Paul Sartre

9.11.2023 / 19 Uhr: PoetryNiGHt mit Ifunanya Concilia Dimaku(M.D, Msc.) she/they

Join Us for an Enchanting Evening of Poetry and spoken words!
Dear friends,
I’d like to extend a heartfelt invitation to you for an evening that promises to be a celebration of words, emotions, and the artistry of poetry and spoken words. At the upcoming Poetry Evening with chribaxe, prepare to be taken into a world of language, and imagination, where words come alive and emotions flow freely!
This event is for everyone who finds solace, inspiration, wonder in the art of verse and anyone who wishes to enjoy the evening in a relaxed atmosphere.
What to Expect:
Inspiring poetry/spoken words Readings, to take you on a journey of emotions, dreams, and stories.
Networking Opportunities: Connect with fellow poetry lovers, exchange ideas, and make new friends who share your passion for the written word.
Relaxation.
Come and be a part of this amazing evening where poetry will serve as a bridge connecting us all. As we enjoy the beauty of language and the power of poetry and spoken words, let the verses fill the air and our hearts.
Mark your calendars, invite your friends, and join us for an extraordinary evening of poetic magic! I’m excited to share this evening with you.
Warm regards,
Ifunanya Concilia Dimaku(M.D, Msc.) she/they

16.11.2023 / 19Uhr: Gesprächsrunde mit Künstler*innen – Moderation Naa Squire

 

Gesprächsrunde mit den Künstler*innen & wir zeigen ein Video des Künstler*innen-Kollektiv Avazî Xor (Avaze Khor) aus Kurdistan

Gesprächsteilnehmer*inne:

Ifuanya Concilia Dimaku (M.D, Msc.) she/they

Rafaela Marcos Fafunga

Moderation: Naa Squire


18.11.2023 / 19Uhr:  Finissage/Gastauftritt Rathee & Yamen „Read All About It“


*Öffnungszeiten LeZ: Donnerstag, Freitag, Samstag 17 – 22:00 Uhr.

Veranstalter*innen:
Münchner Flüchtlingsrat e.V., Migration Macht Gesellschaft e.V., balkaNet e.V., Projekte QueerYourope/Mikado der InitiativGruppe


Unterstützer*innen:
Lesbisch-Queeres Zentrum München, Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Akademie der Nationen

Hinweis: Der respektvolle Umgang mit Künstler*innen, Besucher*innen und Orga-Team wird für den Besuch der Ausstellung vorausgesetzt. Wir bitten um angemessenen Umgang mit den Räumlichkeiten, die einen geschützten Ort für queere Personen darstellen und mit den Kunstobjekten. Das Orga-Team behält sich vor, Besucher*innen von der Ausstellung auszuschließen, wenn gegen dies verstoßen wird.

 

Stellenausschreibung Minijob: Organisatorisch-pädagogische Mitarbeiter*in – Stelle ist bereits besetzt!

Stelle ist bereits besetzt!

Migration macht Gesellschaft e.V. hat ab 01.01.2024 eine Stelle als Organisatorisch-pädagogische Mitarbeiter:in (m/w/d) als Minijob (7 Wochenstunden) zu besetzen.

Über uns:

MIGRATION MACHT GESELLSCHAFT ist ein gemeinnütziger Verein, den es seit 1988 gibt. Der Verein arbeitet eng mit Rechtshilfe München zusammen. Wir setzen uns ein für eine inklusive(re) Stadtgesellschaft, in der es allen Münchner*innen möglich ist, am gesellschaftlichen Leben gleichberechtigt teilzuhaben.

Bedingt durch ein weites Verständnis von Inklusion, das unserer Arbeit zugrunde liegt, zielen unsere Angebote somit fortwährend auf die Verringerung verschiedener Diskriminierungsformen sowie deren Ineinanderwirken ab, richten sich jedoch insbesondere an Münchner*innen, die auf unterschiedlichen Ebenen Rassismus erfahren.

Zum Projekt:

Die Rechtsberatung gibt es seit 1982. Seit dem beraten die Fachanwält*innen in der Rechtshilfe München ehrenamtlich Menschen aus aller Welt in Fragen zum Asyl-, Aufenthalts- und Migrationsrecht. Rund 15 engagierte Rechtsanwält*innen – alle Expertin*innen für Migrationsrecht . bieten einmal pro Woche Erstberatungen entweder im EineWeltHaus oder per Telefon an. Diese werden von ca. 25 ehrenamtlichen Beisitzer*innen begleitet, die die Anwälte beim Anmeldung, Beratungsablauf, der Protokollführung und der Kommunikation mit den Ratsuchenden unterstützen.

Deine Aufgaben:

  • Bearbeitung von Beratungsanfragen
  • Telefonische, schriftliche und persönliche Terminvereinbarungen mit den Ratsuchenden
  • Koordination der Anwält*innen und Beisitzer*innen
  • Vorbereitung und Begleitung der Beratungen
  • Einarbeitung von neuen Ehrenamtlichen
  • Berichtswesen und Statistik

Dein Profil:

  • Erfahrung in sozialen und organisatorischen Arbeitsfeldern erwünscht
  • Kenntnisse in der diskriminierungs- und rassismuskritischen Arbeit
  • hohe Kommunikationskompetenz
  • Erfahrung mit Standardsoftware (Word, Excel)
  • Flexibilität und Teamfähigkeit, Bereitschaft zu Abend- und Wochenendzeiten
  • Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil

Bewerber:innen mit marginalisierten Perspektiven, vor allem von Menschen mit Migrationsbiographien, die die genannten Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich erwünscht.

Haben wir dein Interesse geweckt?

Dann sende uns deine vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Zeugnisse etc.) unter dem Stichwort „Rechtsberatung“ per E-Mail an l.askar@migration-macht-gesellschaft.de . Bei Rückfragen kannst du dich gerne an Levent Askar wenden.