Graffiti Day zum Anlass der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2024

Am 16. März 2024 haben die Teilnehmenden von Migration.macht.digitale.Medien zum Anlass der internationalen Wochen gegen Rassismus viele Graffitis designt!

Mit den Graffitis wollten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein Zeichen setzen gegen Diskriminierung und Rassismus in unserer Gesellschaft.
Die kreativen Werke, die während des Workshops entstanden sind, zeigen die Vielfalt der Teilnehmenden und ihre individuellen Perspektiven auf das Thema.

Von bunten Farben bis hin zu ausdrucksstarken Statements – jedes Graffiti erzählte eine eigene Geschichte und forderte zum Nachdenken auf.

Vielen Dank an den Münchner Graffiti Artist Inan Ercik aka InoxInk der den Workshop geleitet hat!
Inan Ercik ist aktiv für das Münchner HipHop Kollektiv 5elements

Außerdem bedanken wir uns bei Verena Kael für den tollen Aftermovie!

#MigrationmachtGesellschaft #InternationaleWochengegenRassismus #IWgR #IWgR24 #BewegtgegenRassismus #Workshop #Grafitti #Munich #Arts

Unser Projekt Migration.macht.digitale.Medien auf dem World Refugee Day 2023

Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni veranstalteten wir gemeinsam mit einem Zusammenschluss verschiedener Münchner Organisationen, am 24.06.2023 ein großes Kulturfestival. Unter dem Motto “Open hearts – open minds!” fand im EineWeltHaus ein vielfältiges Programm statt. Das EineWeltHaus ist seit Jahren bekannt als ein Ort des Dialogs und der Solidarität für Menschen vielfältigster Hintergründe. Ein breites Münchner Bündnis befasst sich täglich mit den Themen Flucht und Migration. An diesem Jahrestag wollten wir nicht nur auf die schwierige Lage von Geflüchteten aufmerksam machen, sondern auch ein Festival von, für und mit ihnen veranstalten.

Die Veranstaltung wurde von über 70 Künstler*innen und Workshopleiter*innen mitgestaltet – der überwiegende Teil verfügte über eine Flucht- und/oder Migrationserfahrung. Das Programm umfasste Musik, Tanz, Selbstverteidigung, Workshops und vieles mehr! Für Jede*n war etwas dabei! Mit “Open hearts – open minds” wurde auf die vielfältige Münchner Migrationsgesellschaft aufmerksam geamacht. Es wurde ein Raum geschaffen für die Begegnung von Menschen mit und ohne Flucht- und Migrationserfahrung. Wir setzten damit ein klares Signal für ein positives Miteinander.

Veranstalter*innen: Bellevue di Monaco, Campus di Monaco, Fachstelle Volunteering/ Ehrenamt der Diakone München und Oberbayern, Lighthouse mobil, KJR München-Stadt, Lichterkette e.V., Migration macht Gesellschaft e.V., MIKADO – InitiativGruppe e.V., Morgen e.V., Münchner Flüchtlingsrat e.V., SchlaU Trägerkreis Junge Flüchtlinge e.V., Willkommen in München Unterstützer*innen: Landeshauptstadt München Kulturreferat, Landeshauptstadt München Sozialreferat, Caritas Institut für Bildung und Entwicklung, Abteilung FAMI der Erzdiözese München und Freising, EineWeltHaus, Glockenbachwerkstatt e.V., Abteilung Flucht, Asyl, Nord-Süd-Forum, Green City e.V., Dritte Welt Zentrum e.V., SchlaU-Werkstatt für Migrationspädagogik gGmbH

Hintergrund des Evetns: Der Weltflüchtlingstag wurde von den Vereinten Nationen eingerichtet und wird seit 2001 jedes Jahr am 20. Juni begangen. Das Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) veröffentlicht zu diesem Tag seinen Jahresbericht. Ende 2021 waren über 89,3 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. 27,1 Millionen dieser Menschen sind Flüchtlinge, die vor Konflikten, Verfolgung oder schweren Menschenrechtsverletzungen aus ihrer Heimat flohen. Darunter fallen 21,3 Millionen Flüchtlinge unter das Mandat von UNHCR. 53,2 Millionen Menschen sind Binnenvertriebene, Menschen, die innerhalb ihres Landes auf der Flucht sind. 4,6 Millionen Menschen unter den 89,3 Millionen sind Asylsuchende. Mehr unter: https://www.unhcr.org/dach/de/service…

Kurzfilme zu HASS IM NETZ – Ergebnisse des Workshops „Filmemachen leicht gemacht!“

Hate Speech (dt. Hassrede) bezeichnet Botschaften, die über Kommentare und Bilder in den digitalen Medien verbreitet werden. Die Inhalte können u.a. extremistisch, sexistisch, rassistisch oder gewaltverherrlichend sein.
In einer FORSA-Studie aus dem Jahr 2022 gaben drei Viertel der Befragten an, schon einmal Hate Speech erlebt zu haben. Besonders betroffen von Online-Hassbotschaften sind Menschen mit persönlicher- oder familiärer Migrationsgeschichte sowie Personen der Queer-Community.

Die Kurzfilme sind das Ergebnis eines zweitägigen Workshops zum Thema “Filmemachen leicht gemacht”.
Der Workshop fand statt vom 17. bis 18. Dezember 2022 in den Räumlichkeiten des Medienzentrums München. Angeleitet von Medienpädagoge Daniel Aberl lernten die Teilnehmer*innen des Projekts Migration.macht.digitale.Medien den Umgang mit professionellen Videokameras und Schnittprogrammen. Sie übten sich im Storytelling und kreierten eigene Clips im Werbeformat zur Problematik von Digitaler Gewalt.

Die Interview-Reihe ” Engagiert in der Migrationsgesellschaft”

In der Interview-Reihe “Engagiert in der Migrationsgesellschaft” stellen die Teilnehmenden unseres Medienprojekts Menschen mit- und ohne Migrations-biografien vor, die sich auf vielfältige Weise in München engagieren. Die Videoreihe ist Ergebnis zahlreicher Austauschrunden, Redaktionstreffen, Interviewterminen und Schnittworkshops über die Dauer von mehr als fünf Monaten.

Im gesamten Prozess von Konzeption, Fragebogenerstellung, Interviewführung und Postproduktion waren Personen federführend, die sich teilweise erstmalig mit Mediengestaltung auseinandersetzten. Aus diesem Grund sind die 14 entstandenen Videos hinsichtlich Schnitt, Dramaturgie, Design oder Subtitles sehr unterschiedlich, jedes hat seinen eigenen Charme.

In dieser Epsiode geht es um Hani Who, Kindheitspädagoge und Stand-Up Comedian aus München. Geboren im Jahr 1995, kam Hani 2010 nach Deutschland und eignete sich hier erst die Sprache an. In seinem Programm bringt er humorvolle Analogien

über das Gefühl des Fremdseins inDeutschland und die Eigenheiten der “neuen” Sprache. Er organisiert unterschiedliche Comedy-Veranstaltungen. Einer seiner größten Wünsche ist es, Kindern, besonders Mädchen in Afghanistan, den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

In dieser Epsiode geht es um Matthias Bühler, Boxtrainer bei URBNTIGER München. Das Kollektiv URBNTIGER bietet mehrmals wöchentlich Outdoor-Trainingseinheiten an. Gelehrt wird Kampfkunst, Fitness und mentale Stärke.

Circa alle vier Wochen findet das Angebot in Kooperation mit Gruppen der sozialen Einrichtung IN VIA statt. IN VIA begleitet junge Frauen und Männer auf ihrem Weg in ein selbstständiges Leben und fördert ihre soziale und berufliche Integration.

In dieser Epsiode geht es um Rihab Chaabane. Sie arbeitet unter anderem als Fortbildnerin, Autorin und Systemische Coaching. Und das seit vielen Jahren in den Schwerpunktbereichen Diversität und Inklusion. Geprägt durch ihren professionellen und persönlichen

Hintergrund erklärt sie angehenden Pädagog*innen auf zahlreichen Vorträgen, warum Inklusion schon bei der Begleitung von Kleinkindern relevant sein muss und was das mit Vielfalt und Migration zu tun hat. Mitte diese Jahres erschien ihr erstes Buch “Diversity aus Kinderaugen”.

In dieser Epsiode geht es um Yahya Mashehor. Yahya begeistert seit Jahren ein großes Publikum auf seinen Social Media Kanälen. Unter dem Namen “Münchner Puls” zeigt der Content Creator seinen Followers schöne

Ecken in München, klärt über geschichtliche Hintergründe auf und informiert über das Stadtgeschehen. Das Besondere: Seine Videos sind auf Arabisch. So erreicht er viele Menschen, die aufgrund der Sprachbarriere erschwerten Zugang zu Informatonen haben.

In dieser Epsiode geht es um Tatiana Mendonça. Tatiana de Sousa Mendonça Mischek wurde 2023 in den Münchner Migrationsbeirat gewählt ist Stellvertretende Sprecherin des Ausschusses für Zuwanderungsrecht,

Rassismus, Diskriminierung und Geflüchtetenpolitik. Sie ist in Brasilien geboren und war als Bildredakteurin von 2000 bis 2005 für die Regierung des Staates Rio de Janeiro tätig. Tatiana ist ausgebildete Fotodesignerin und Online Marketing Managerin.

In dieser Epsiode geht es um Norooz Mahammadi. Norooz ist Vereinsmitbegründer und Projektkoordinator von Ein Herz für Afghanistan e.V. Der Verein unterstützt Communities in Afghanistan mit Spenden, Nothilfe und Netzwerkarbeit.

Weil viele Mitglieder die Situation vor Ort gut kennen, sind die Projekte zielgerichtet und Hilfe erfolgt auf dem direkten Weg. Außerdem wirkt der Verein vor Ort in München und engagiert sich für politische Projekte und für ein gutes Miteinander.

In dieser Epsiode geht es um Sapir von Abel. Sapir ist Kulturvermittlerin im Jüdischen Museum München. Außerdem kuratiert und begleitet sie seit Jahren das AusARTen Festival, ein mehrtägiges Event,welches die radikale Vielfalt der postmigrantischen

radikale Vielfalt der postmigrantischen Stadt München feiert. Sapir ist dort Teil eines jüdisch-muslimischen Kollektivs. Achtung: das AusARTen Festival findet 2023 zwischen dem 2. und 19. November in unterschiedlichen Destinations in München statt!

In dieser Epsiode geht es um Hamado Dipama. Es ist Referent ud Berater für Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit. Neun Jahre lang lebte er mit dem Status der Duldung in Deutschland, kennt also alle Tücken und Herausforderungen des komplexen Alltags von Neumünchnern- und münchnerinnen. Er engagiert sich auf vielfältige Weise die Belange von Menschen, die von Rassismus betroffen sind. Neben seinem langjährigen

Engagement im Münchner Migrationsbeirat ist er ebenfalls Gründer des Arbeitskreis Panafrikanismus e.V. sowie Vorstandsmitglied von AGABY, dem Dachverband der Migrationsbeiräte Bayerns. Als Referent des Netzwerks Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern kämpft er für die Sichtbarmachung von strukturellem Rassismus und für die Unterstützung von Personen, die Diskriminierung erfahren.

In dieser Epsiode geht es um Belen Vásquez Torres. Belen ist Vereinsvorständin des Centro Cultural del Perú. Das CCP exisitiert seit mittlerweile 35 Jahren und bereichert die Münchner Stadtgesellschaft als Initiator von zahlreichen Bildungsinitiativen, Veranstaltungsformaten,

 

Volunteering Möglichkeiten und Literaturevents. Der Verein dient insbesondere als Anlaufstelle für Peruaner und Peruanerinnen in Münchnen. Bei Aktivitäten sind allerdings immer ALLE herzlich willkommen. Durch Spenden werden zudem soziale Projekte in Peru finanziert.

In dieser Epsiode geht es um Asmir Šabić. Asmir “Chaspa” Šabić ist Musiker, Kulturschaffender, Pädagoge und Aktivist. Er wuchs in Bosnien auf, wo er als Junge den Krieg hautnah miterlebt hat. Er ist Mitinitiator von

BalkaNet – einem Forum für Kultur, Kunst und Wissenschaft aus und zu Südosteuropa. Außerdem engagiert er sich in der Klimagerechtigkeitsbewegung und versucht hier verstärkt die Themen Klima, Soziales und Migration gemeinsam zu denken.

In dieser Epsiode geht es um Naa-Ayekai Squire. Naa ist Sozialpädagogin und Aktivistin. Sie ist beschäftigt im Jugendprojekt MIKADO der Münchner Nichtregierungs-organisation InitiativGruppe e.V.. 2023 kandidierte sie für die Wahl zum Migrationsbeirat.

Hierfür gründete sie die Liste Divercity Munich.In ihren aktivisitischen Tätigkeiten sorgt Naa insbesondere für mehr Sichtbarkeit von queeren und afrodeutschen Perspektiven. In München wird sie regelmäßig eingeladen zu Podiumsdiskussionen und Bildungsveranstaltungen.

In dieser Epsiode geht es um Kristy Koth. Kristy Koth ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und hat während ihres Studiums zusätzlich Sprachpädagogik studiert. Teil der Geschäftsführung bei Edition bi:libri ist sie seit 2007.

Seit 2015 leitet sie den Verlag alleine. Sie ist überzeugt, dass zweisprachige Bücher auch eine Wertschätzung für die eigene Sprache signalisieren. Für einsprachige Kinder können zweisprachige Bücher der erste Kontakt zu anderen Sprachen liefern.

In dieser Epsiode geht es um Benjamin Adjei. Benjamin Adjei sitzt seit 2018 für die Partei Bündnis 90/Die Grünen im Bayrischen Landtag. Er kommt aus dem Umland von München und ist von Beruf Informatiker.

Sein Vater stammt aus Ghana und war dort auch Politiker. Benjamin Adjei spielte jahrelang im Sportverein und arbeitete neben seinem Studium im Fitnessstudio. Als Digitalisierungsbeauftragter seiner Partei ist er auch Experte für Künstliche Intelligenz.

Unser Projekt Migration.macht.digitale.Medien auf der Münchner Freiwilligenmesse

Am 15.01.2023 fand im Münchner Rathaus die große Münchner Freiwilligenmesse statt. Die Teilnehmer*innen von Migration.macht.digitale.Medien mit Unterstützung von der “come together” Gruppe des Z’sam – Zentrum für freiwilliges Engagement waren auf der Messe unterwegs und haben Eindrücke der Besucher*innen und Austeller*innen eingefangen. Das diesjährige Event stand unter dem Motto: „Couragiert gegen Armut. Engagement wirkt!“

Die Interviewpassagen geben nicht nur Einblicke in die persönlichen Beweggründe von (Neu-)Münchner und (Neu-)Münchnerinnen zivilgesellschaftlich aktiv zu sein,

sondern stellen auch dar, wie jeder einzelne auf vielfältige Weise Armut in seinem Alltag erlebt und was es an Bewältigungsstrategien für die sozialen Schieflagen unserer Stadt geben könnte.

Die Teilnehmer*innen von Migration.macht.digitale.Medien und “come together” führten die Konzeption, Moderation und Umsetzung in Eigenregie durch. Erlernte Skills in Kameraführung, Schnitt und Postproduktion aus vorherigen Workshops konnten ausgebaut und in der Praxis auf die Probe gestellt werden.